Festzins-Anlagen - Wie funktioniert das eigentlich

Bei der Wahl der richtigen Geldanlage muss darauf geachtet werden, eine Reihe von wichtigen Aspekten bzw. Auswahlkriterien zu beachten. Festzins-vergleich.de thematisiert ausschließlich die Anlageform "Festzins". Häufig werden Produkte dieser Art auch als Festgeldanlage, Laufzeitkonto, Festgeld oder Anlagekonto bezeichnet.
Die Funktion all dieser Konten beruht grundsätzlich auf dem selben Prinzip. Es wird

  • ein festgelegter Geldbetrag
  • für eine festgelegte Laufzeit
  • zu einem festgelegten Zinssatz

angelegt. Die Anlagesaumme, also der vereinbarte Geldbetrag der zur Beginn der Anlage überwiesen wird, ist nicht immer völlig frei wählbar. Die meisten Banken akzeptieren erst Summen ab 2.500 €, 5.000 € oder sogar 10.000 €.  Bei einigen anderen Banken können bereits Summen ab 500 € angelegt werden.
Wichtig: Während der Anlagedauer kann die angelegte Summe nicht erhöht oder verringert werden.  Nur wenige Banken bieten z.B. eine vorzeitige Verfügung an, für die allerdings Strafzinsen bezahlt werden müssen.

Die Laufzeiten für Festzins-Anlagen variieren von wenigen Monaten bis hin zu 10 Jahren. Die am häufigst vorkommenden Laufzeiten liegen zwischen 1 - 5 Jahren.  Die Anlagedauer ist entscheidend für den Zinssatz, den die Bank für das angelegte Geld gewährt. Grundsätzlich sind die Zinssätze für Laufzeiten zwischen 1 - 12 Monaten recht unattraktiv, während die für Laufzeiten ab 1 Jahr bis hin zu 10 Jahren deutlich besser sind.
Wichtig: Die Laufzeit muss gut überdacht werden. Das Geld ist in diesem Zeitraum nicht verfügbar. Kurze Laufzeiten sollten vermieden werden, da die Zinssätze häufig sogar schlechter sind als auf Tagesgeldkonten.

Der Zinssatz für eine Festzins-Anlage wird bei der Kontoeröffnung festgeschrieben. Er wird von der Bank garantiert und ist nicht variabel wie z.B. bei einem Tagesgeldkonto. Wenn sich ein Kunde entscheidet, eine Anlage über 10.000 € mit einer Laufzeit von 5 Jahren zu 3 % Zinsen p.a. zu tätigen, kann er sich die Rendite sofort ausrechnen. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die häufig fallende Zinsen mit sich bringen, ist die Bank nicht berechtigt den Zinssatz anzupassen.

Wichtig: Beachten Sie bei Ihren Berechnungen den Zinseszins-Effekt. Die Zinsen auf einem Festgeldkonto werden jährlich gutgeschrieben. Das bedeutet, der Anlagebetrag wird im zweiten Jahr der Anlage zusammen mit dem Zinsertrag verzinst. Die Effektiv-Rendite für die Festzins-Anlage erhöht sich so spürbar. Nutzen Sie die hohen Zinsen und Vorteile von Festzins und nutzen Sie unseren Festzins Vergleich für einen schnellen Überblick über die höchsten Zinssätze.

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